Tipps und Tricks 

1. Vor dem Einwintern einen Ölwechsel durchführen, da die im gebrauchten Öl vorhandenen Verbrennungsrückstände sowie Wasser und Benzinanteile Metallteile angreifen können. Natürlich ist auch sinnvoll jetzt eine Inspektion durchführen zu lassen, man vermeidet dadurch unnötige Wartezeiten im Frühjahr. Falls Sie den Ölwechsel nicht von einer Fachwerkstatt durchführen lassen, sondern ihn selbst vornehmen wollen, gilt es folgendes zu beachten: 6Vor dem Ölablassen den Motor warm fahren. 6Motor abstellen und unmittelbar das Öl ablassen. VORSICHT! Verbrühungsgefahr durch das heiße Motoröl. Altöl niemals mit artfremden Stoffen mischen. 6Den Filter bei jedem Ölwechsel erneuern und immer eine neue Dichtung für die Ölablassschraube verwenden. Das frische OIL Motorenöl einfüllen, den Motor kurz laufen lassen, anschließend den Ölstand kontrollieren und auf das richtige Maß bringen. Jetzt kann nichts mehr passieren. Wollen Sie noch weitere Arbeiten vor dem Einwintern durchführen, so können Sie die Zündkerzen herausschrauben und in jedes Kerzenloch einen kurzen Sprühstoß OIL rockeze (Sprühöl) einsprühen. Den Motor dann ohne Kerzen kurz mittels E-Starter oder Kickstarter durchdrehen. Die Kerzen wieder eindrehen.

2. Das Motorrad gründlich reinigen (keinen Dampfstrahler benutzen) und trocknen. Alle Motorradteile (außer Reifen und Bremsen) mit Scottoiler FS365 Protector einsprühen. Sie brauchen nur dieses eine Produkt für alles, Chrom, Metall, Kunststoff, Gummi ...! Die Kette von grobem Schmutz reinigen und gut mit (Kettenspray) einsprühen oder wer einen Scottoiler verwendet, mit Scottoil einölen.

3. Das Motorrad voll tanken, damit sich kein Rost im Tank bilden kann und keine Ablagerungen in der Kraftstoffeinheit. Das Motorrad springt dann auch nach längerer Standzeit wieder besser an.

4. Alle Bowdenzüge kontrollieren, alle Gelenke mit ROCK OIL shockguard oder marine grease fetten und Züge mit ROCK OIL rockeze ölen. ACHTUNG: Bowdenzüge mit Teflonbeschichtung nicht ölen.

5. Das Motorrad mittels einem vorhanden Hauptständer oder einem Ständer aus dem Zubehörhandel so aufbocken, dass beide Räder in der Luft sind. Man sollte dann noch den Reifendruck um ca. 0,2 bis 0,5 bar über den normalen Wert erhöhen.

6. Batterie ausbauen, Säurestand evtl. mit destilliertem Wasser auffüllen und an einem warmen und trockenen Platz lagern. Ideal ist es ein speziell für die Erhaltungsladung hergestelltes Ladegerät anzuschließen.

7. Überprüfen Sie den ausreichenden Frostschutz bei einem wassergekühlten Motorrad!

8. Wenn das Motorrad in der Garage überwintert reicht ein einfaches Tuch als Staubschutz. Bei einer Überwinterung im Freien, sollten Sie die Maschine mit einer speziellen Motorradplane schützen, damit sich darunter kein Kondenswasser bilden kann. Beachten Sie, dass Sie das Motorrad nicht luftdicht einpacken.

Wichtig!!! Das Fahrzeug nie kurzfristig während der Standzeit laufen lassen.

Unser Zusatztipp:Umbauten, Inspektionen sowie absehbare Reparaturarbeiten sollten Sie immer im Winter planen und durchführen lassen. Selbst längere Lieferzeiten bei Zubehör- oder Ersatzteilen, werden dann nicht zum Problem. Sicher finden Sie gemeinsam, mit Ihrem Händler, eine Lösung für eine Fahrzeugabholung oder Auslieferung.